Herbstkonzert 2016

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CANTATE BASEL KONZERTCHOR

SAMSTAG, 29.10.2016 19.30 UHR, PAULUSKIRCHE BASEL
SONNTAG, 30.10.2016 17 UHR, LEONHARDSKIRCHE BASEL

CHARLES H. H. PARRY (1848–1918) I was glad
CHARLES V. STANFORD (1852–1924) Magni­fi­cat; Nunc dimit­tis in G
WILLIAM WALTON (1902–1983) Jubi­late Deo; Coro­na­tion Te Deum
BENJAMIN BRITTEN (1913–1976) Rejoice in the lamb
JONATHAN DOVE (*1959) Bless the Lord, o my Soul


Sela Bieri Sopran / Hanna Roos Alt / Lasse Sie­fert Tenor / Flo­rian Engel­hardt Bass
Susanne Doll Orgel / Tobias von Arb Leitung

Musik für Chor und Roman­ti­sche Orgel, geschrie­ben für die Kathe­dra­len Eng­lands – ein immen­ses Reper­toire an Meis­ter­wer­ken, des­sen Schöp­fer auf dem Kon­ti­nent kaum Bekannt­heit genies­sen. Bis auf eine Aus­nahme: Ben­ja­min Brit­ten. Das Saison-Eröff nungs­kon­zert von Can­tate Basel möchte zei­gen, wer neben, vor und nach ihm zu Eng­lands Gros­sen zählt. Etwa Charles Vil­liers Stan­ford, der zu Unrecht im Schat­ten Edward Elgars steht und zusam­men mit ihm mass­geb­lich zur «English Musi­cal Renais­sance» beige­tra­gen hat, einer Bewe­gung, die nach Jahr­zehn­ten des Musik­im­ports aus dem Aus­land einen eng­li­schen Natio­nal­stil begründete. Oder Wil­liam Wal­ton, der vom «enfant ter­ri­ble» zu Eng­lands Natio­na­li­kone wurde. Den Bri­ten gilt er als einer der wich­tigs­ten Kom­po­nis­ten des 20. Jahr­hun­derts überhaupt. Bei uns hat er nur gerade den Ruf eines Exzen­tri­kers, der 1953 die Musik zur Krö­nungs­ze­re­mo­nie der Queen Eli­sa­beth II. schrieb. Ein Grup­pen­bild rund um die wun­der­bar ori­gi­nelle Musik Brit­tens, gestal­tet und inter­pre­tiert vom Can­tate Kon­zert­chor mit der Titu­lar­or­ga­nis­tin an der Pau­lus­kir­che und zu St. Leon­hard, Susanne Doll, die mit ihrem pul­sie­ren­den, vir­tuo­sen und ener­gie­ge­la­de­nen Spiel das Maxi­mum aus ihren Instru­men­ten her­aus­ho­len wird.